Die Küfa-Wirtschaft

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Warum braucht die Klima- und Gerechtigkeitsbewegung eine neue Strategie?

Das Problem heute ist, dass die Regierungen nichts gegen die Macht der globalen Wirtschaft und des Finanzsystems ausrichten können. Wenn eine Regierung den großen Unternehmen Auflagen erteilen würde, dann würden diese Unternehmen einfach in ein anderes Land gehen, wo es keine Behinderungen gibt. Wegen der Globalisierung ist das ohne weiteres möglich. Dadurch würden viele Menschen arbeitslos werden und es würde zu großen sozialen Unruhen kommen, ähnlich wie in Frankreich in den letzten Jahren. Dies wäre für die Regierung ein viel größeres Problem als die friedlichen Demonstrationen der Klimabewegung. Wir haben keine Zeit mehr, darauf zu warten, ob die heutige Strategie vielleicht doch irgendwann zum Erfolg führt.

Wir müssen jetzt handeln und der Regierung eine Wirtschaft vorschlagen, die aus ihrem Selbstverständnis heraus die globalen ökologischen Grenzen einhält.

Die Küfa, die Küche für alle, ist eine real existierende Wirtschaftsform, die ohne Tauschlogik und ohne Geld funktioniert. Du kannst sie beispielsweise auf den den Klimacamps erleben. Alle Versorgungsstrukturen von Graswurzelinitiativen funktionieren nach diesem sich selbst stabilisierenden Prinzip. Es hat sich inzwischen tausendfach bewährt und ist reif dafür, die Marktwirtschaft zu ersetzen.

In diesem Video wird alles erklärt: https://youtu.be/WpFlmWN7d5s 

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Kontakt für weitere Infos:

Mailto: eberhard@kuefa.info

 

Ein Gedanke zu „Die Küfa-Wirtschaft“

  1. Ja das mit der Wirtschaft ist so eine Sache. Wenn Geräte und andere Produkte bewusst auf Nicht-Reparierbarkeit hin designt sind, also Geplante Obsoleszenz ist, dann wäre das nach den Maßstäben früherer Zeiten, zum Beispiel Mittelalter aber auch Früh-Neuzeit, schlichtweg Betrug.

    Ein Fabrikant oder Handwerker, der so etwas produzieren und verkaufen täte, wäre damals wohl nach – nur kurzem – Gerichtsverfahren gehängt worden.

    Das liegt auch nicht am Vorhandensein von Geld. Geld gab es, nur war es im Mittelalter anders, echte Silber- und Goldmünzen, es gab wenig davon, und die Armen hatten gar keins.

    Ihnen presste man in den feudalistischen Ausbeutungs-Verhältnissen einfach – statt Geld – Naturalabgaben und Frondienste mit Waffengewalt ab.

    Meiner Ansicht nach kommt eine auf Ex und Hopp – also linear und nicht zyklisch – funktionierende Wirtschaft vom #Patriarchat.

    Dieses existierte im Mittelalter auch schon, aber das #Patriarchat ist – wie ich glaube – ein – krebsartig fortschreitender – gesellschaftlicher Prozess, und deswegen sind einige Dinge jetzt anders – die Details würden den Rahmen eines einfachen Blog-Kommentars sprengen.

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Von selbst aus nachhaltig und ökologisch